RAKer-Reise 2022

Hallo liebe Raker!

Wie Ihr sicher schon gesehen habt, planen wir wieder eine tolle Reise für Euch, die nun wegen der guten Resonanz leider schon ausgebucht ist.

Dieses Jahr wird es in die Mitte Deutschlands gehen, nämlich in die Freistaaten Thüringen, Sachsen, sowie auch in das Bundesland Sachsen-Anhalt.

Es wird eine Reise tief in die Geschichte Deutschlands, ja sogar fast zum Anbeginn des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Mitteldeutschland atmet einfach Geschichte. Sehr viele bekannte historische Größen haben dort Ihre Spuren hinterlassen und sich somit in der Geschichte verewigt.

Ihr werdet z.B. in Erfurt die Altstadt und den Domplatz besuchen. Es fehlt auch nicht das Puppentheater Waidspeicher und natürlich auch nicht die Krämerbrücke, es ist die einzige bebaute Brücke nördlich der Alpen. Achtet mal darauf, wie ein echter Erfurter "Krämerbrücke" ausspricht und betont. Ein echter Erfurter betont dabei immer "Brücke" im Wort.

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In Weimar begebt Ihr Euch auf die Spuren von Goethe und Schiller. Sehenswert ist neben Goethes Wohnhaus ebenso auch der Park mit seinem Sommerhaus. Haltet auch Ausschau nach der Grotte im Park.

Nationaltheater Weimar

 Aber auch die dunkle Seite in der Geschichte Weimars soll nicht ausgeblendet werden. Unweit von Weimar ist die Gedenkstätte des KZ Buchenwald. Der mahnende Blick auf den Glockenturm ist auch von der Autobahn weithin sichtbar.

Und auch in Jena werdet Ihr wieder auf die Spuren von Goethe und Schiller treffen und sebstverständich auch auf die Wirkungsstätten von Ernst Abbe, Carl Zeiss und Otto Schott, die die bahnbrechenden Erfindungen in der Optik hervorbrachten.

"Penis Jenensis"

Nördlich von Jena liegen oberhalb der Saale die Dornburger Schlösser, eine wunderschöne Ecke in Thüringen mit einem tollen Panorama über das Saaletal. Und auch hier hat Goethe seine Spuren hinterlassen. Wenn das Wetter mitspielt, einfach traumhaft das gesamte Ambiente! In den Gärten der Dornburger Schlösser kann man wunderbar die Seele baumeln lassen und einfach nur die Natur genießen. Aber auch hier kommt Geschichte nicht zu kurz. Mehr als 800 Jahre Geschichte der Herzöge Sachsen-Weimar-Eisenach stehen uns hier gegenüber.

Und was in Thüringen immer gilt: eine Roster vom Holzkohlegrill ist natürlich in jeder Stadt Pflicht! Ohne die, geht gar nichts! Natürlich niemals mit Ketchup, sondern stets mit Senf aus Thüringen (Erfurt, Altenburg) oder (zur Not) auch aus Bautzen!

In Naumburg, wir sind nun schon in Sachsen-Anhalt, werdet Ihr Ekkehard und Uta im Dom treffen. Ekkehard II, Markgraf von Meißen, mit seiner Gemahlin Uta von Ballenstedt, Markgräfin von Meißen, war einer der Stifter des Naumburger Doms.

Was soll ich sagen, der Naumburger Dom ist einfach ein absolutes Muß in Naumburg.

Die Geschichte des Bistum Zeitz geht auf Kaiser Otto I. im Jahre 968 zurück. Fast zeitgleich, nämlich seit dem Jahre 962 bestand auch das Heilige Römische Reich deutscher Nation, das unter den Ottonen entstand. 

Im Jahre 1028 wurde der Bischofssitz wegen der Angriffe der Slawen weiter weg von der Grenze nach Naumburg verlegt.

Interessant sind am Markt all die unterschiedlich Baustile der Gebäude, die natürlich viel über die Geschichte und die historische Bedeutung der Stadt Naumburg aussagen.

Warum ein Abstecher ins nahegelegene nördlichste europäische Weinanbaugebiet um Freyburg an der Unstrut fehlt, ich weiß es nicht. Da gibt es wirklich ausgezeichneteten Wein, den viele Kenner schätzen. Vielleicht könnt Ihr den Busfahrer zum kleinen Abstecher nach Freyburg umstimmen?!?

Und auch Leipzig ist immer eine Reise wert. Wer kennt nicht den Thomaner-Chor und die Thomaskirche in Leipzig. Einer seiner bekanntesten Kantoren war kein Geringerer als Johann Sebastian Bach.

Völkerschlachtdenkmal

Es gibt natürlich eine Stadtrundfahrt durch Leipzig, die eigentlich alles Wichtige und Sehenswerte in der zweitgrößten Stadt Sachsens abdeckt. Die "Runde Ecke" könnte man auch weglassen, aber nicht in der heutigen Zeit, gerade wenn man historische Parallelen von der Geschichte zur Gegenwart zieht!

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Interessant ist natürlich auch, daß Leipzig eigentlich sogar eine Hafenstadt ist. Wie, Ihr habt davon noch nichts gehört? Fragt mal nach dem Elster-Saale-Kanal, kurz Kanal, in Leipzig. Dann werdet Ihr sicher auch die Hafenanlagen und deren Lagerhäuser sehen. Letztere sind leider in einem bedauernswertem Zustand. Einer seiner Vorläufer war der Karl-Heine-Kanal. Wenn man genügend Zeit mitbringt, kann man auf diesem Kanal Leipzig aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen.

Sicherlich erinnert Ihr Euch an den Skandal rund um die Mädlerpassage, aber die Leipziger sind noch immer froh, daß sie und auch die anderen alten Messeorte so wunderschön wieder hergerichtet wurden.

Apropos Mückenschlößchen in Leipzig: Und auch hier kommt die Historie mit Napoleon Bonarpate wieder mit ins Spiel. Drängt unbedingt auf einen Halt zum Einkehrschwung! Es lohnt sich!

Ach, Ihr findet nichts zur geplanten Reise? Dann schaut doch unbedingt mal bei den Rakern vorbei, da ist auch der Link zur geplanten Reise und dort gibt es natürlich auch die Möglichkeit, diese wunderschöne Reise zu buchen.

Also, nutzt diese Möglichkeit!

Euer Webmaster

Steffen

Raker-Reise 2022

Sonntagfrüh, am 29.05., haben sich 24 Gewerkschaftsmitglieder auf den Weg gemacht zu einer Bildungsreise in die Mitte Deutschlands. Ziel waren die Freistaaten Thüringen, Sachsen und das Bundesland Sachsen-Anhalt.

Das erste Ziel am Sonntagmittag war die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen Erfurt, wo wir gegen 15 Uhr zu einer Stadtführung erwartet wurden. Nach der zweistündigen Führung durch die Altstadt, bei der die Krämerbrücke, der Domplatz und viele weitere Sehenswürdigkeiten besucht wurden, stieg man ein wenig erschöpft wieder in den Bus, der uns auf geradem Weg zum Schlosshotel Apolda brachte, das für die nächsten Tage unser Stützpunkt sein sollte.

Schnell wurden die Zimmer bezogen und die Koffer ausgepackt, denn für den ein und anderen wartete bereits ein kühles Getränk auf der sonnigen Schloss Terrasse. An allen Tagen versorgte uns das aufmerksame Team des Hotels vorbildlich mit leckeren Abendessen und einem opulenten Frühstück.

Am nächsten Tag war das erste Ziel Naumburg mit seinem eindrucksvollen Dom. In Naumburg sind wir nun schon in Sachsen-Anhalt, dort haben wir im Dom Ekkehard und Uta getroffen. Ekkehard II, Marktgraf von Meißen, mit seiner Gemahlin Uta von Ballenstedt, Markgräfin von Meißen, sie waren eine der Stifter des Domes in Naumburg. Nach einer wundervollen engagierten Führung durch den großen Dom blieb noch genug Zeit die Altstadt von Naumburg ausgiebig zu genießen.

Am frühen Nachmittag ging es dann sehr kurzweilig zu den Dornburger Schlössern, wo drei Rokoko-Schlösschen mit einem wunderschönen Park auf uns warteten. Der Ausblick auf das Saaletal war schon gigantisch.

Am dritten Tag der Reise stand die Messestadt Leipzig zur Besichtigung auf dem Programm. Die kombinierte Stadtrundfahrt mit Stadtrundgang war sehr interessant für die Teilnehmer. Keiner der Teilnehmer ahnte, daß Leipzig eigentlich eine Hafenstadt ist, auf Grund des Elster-Saale-Kanal bzw. eines seiner Vorläufer des Karl-Heine-Kanal, welche bis zur Elbe reichen sollten.

Völkerschlachtdenkmal

Natürlich war auch das Völkerschlachtdenkmal in die Stadtführung mit eingebaut, auch durften die vielen Passagen, wie zum Beispiel die Mädler- und die Speck-Passage nicht fehlen. Ebenso standen auch die Nikolaikirche und Thomaskirche, wo Johann Sebastian Bach als Kantor tätig war, auf dem Besuchsprogramm. Alle waren sich einig, Leipzig ist eine moderne und großzügige Messestadt und immer wieder einen Besuch wert.

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Der nächste Tag brachte uns die Geschichte von Weimar näher. Auf den Spuren von Goethe und Schiller folgten wir unserer Stadtführerin andächtig. Das Gartenhaus von Goethe im schön gelegenen Park war ein weiterer Besuchspunkt für uns. Auch das ansässige Museum war ebenfalls ein Ziel für einige in der Gruppe.

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Am Donnerstag wurden in der früh schon die Koffer gepackt, und wir mußten das schöne Schlosshotel in Apolda verlassen zum letzten Ziel der Reise Jena. Dort bummelten wir wieder mit einer Stadtführerin durch die Innenstadt von Jena. Auch in Jena sind wir wieder auf den Spuren von Goethe und Schiller gewandelt und selbstverständlich auch auf den Wirkungsstätten von Ernst Abbe, Carl Zeiss und Otto Schott, die die bahnbrechenden Erfindungen in der Optik hervorgebracht haben. Nachdem wir uns in Jena noch kurz gestärkt haben, traten wir die Rückfahrt noch Göppingen an.

"Penis Jenensis"

Bei guten Gesprächen im Bus verflog die Zeit sehr schnell. Am Ende der 5 sonnigen Tage war sich die ganze Gruppe einig, daß diese IGBCE RAKer-Reise sehr schön und informativ war. Wir freuen uns schon jetzt auf die Bildungsreise 2023.

„Glück Auf“

 

Reinhard Lehniger

Vorsitzender der IGBCE Ortsgruppe Göppingen/Eislingen

Gruppenbild Raker-Reise 2022